Linux und Grub entfernen

Das hat zwar gar nichts mit Mathematik zu tun. Ich schreib’s aber doch in den Blog. Ich installiere manchmal Linux in der Hoffnung ein lauffähiges System zu bekommen. Bisher ist Linux jedesmal an meinem Dell D630 gescheitert. Dann muss ich mir das Folgende neu erkämpfen und finde jedesmal einfach nur dasselbe nochmal heraus. Für die Anleitung übernehme ich natürlich keine Haftung. Sie hat bei mir funktioniert. Sie muss bei Ihnen nicht auch funktionieren.

Also. Wie wird man ein nachträglich, parallel zu Windows installiertes Linux wieder los? Die Antwort findet man natürlich im Netz, aber ganz so einfach ist es wieder auch nicht. Ich nehme an, dass Linux wie bei mir auf einer Partition installiert wurde und mit Grub parallel startet. Ist aber eigentlich Wurst, da es eher um die Reparatur des Bootloaders von Windows geht. Leider kann das Windows nicht im laufenden Betrieb.

Man bootet von der Windows 7 DVD (die man ja hat, oder?) , indem man beim Sytemstart F12 drückt und das CD-DVD-Laufwerk zum Booten auswählt, in dem natürlich die Windows 7 DVD liegt. Dann klickt man bei der Sprachauswahl OK. Danach geht man in die Reparatur, nicht in die Installation. Keineswegs darf man nun irgendwo leichtsinnig „OK“ oder „Ja“ drücken. Wir brechen alles ab, was Windows uns anbietet und gelangen in eine Liste von Optionen, wovon eine die Konsole ist. Das ist schon fast der schwierigste Teil.

Nun starten wir mit

>diskpart

den Disk-Partitionierer (mit dem wir natürlich vorsichtig umgehen !!!) und machen die erste Partition auf der ersten Platte aktiv. Bei mir ging das mit den folgenden Kommandos in dispart:

list disk
select disk 0
list partition
select partition 0
active
list partition
exit

Die list-Kommandos dienen nur zur Kontrolle. Linux ändert möglicherweise die Partitionstabelle, so dass die eigene Partition die Nummer 0 bekommt. In diesem Fall ist die entscheidende Partition die Partition 1. Diese Partition hat bei mir 100MB und beinhaltet den Bootloader. Vor dem Exit müsste ein * vor der dieser Partition stehen.

Wieder in der Kommandozeile stellen wir mit den folgenden Kommandos den Bootloader wieder her.

>bootrec /fixmbr
>bootrec /fixboot

Das sollte es gewesen sein. Danach

>exit

und Neustart nach Windows.

Warum das alles so kompliziert ist? Ich weiß es nicht. Warum ich Linux nicht mehr brauche? Weil die Dinge nicht funktioniert haben, die ich eh nur ausprobieren wollte, und ich den Platz besser verwenden kann, oder meist, weil Linux nach einigen Versuchen, den zweiten Bildschirm anzusteuern abstürzt.

 

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